Campingplatzordnung

KATALANISCHER VERBAND DER CAMPING- UND WOHNWAGENPLÄTZE
(Vereinigungen von Barcelona, Tarragona, Lleida und Girona)
INTERNE BETRIEBSORDNUNG

Art. 1 Jede Person, die sich auf dem Campingplatz anmeldet und sich zu diesem Zutritt verschafft, ist verpflichtet, der vorliegenden Betriebsordnung, sowie den weiteren, im gültigen Recht (O. 11/7/86 – Art. 30.1) dargelegten Verordnungen Folge zu leisten.
Zu dieser internen Betriebsordnung gehören alle Sonderverordnungen des jeweiligen Campingplatzes, welche öffentlich ausgehängt sind.

Art. 2 Es werden nur diejenigen Personen zugelassen, die mit der erforderlichen Mindestausrüstung ausgestattet sind und die Absicht verfolgen, zu zelten. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren werden nur in Begleitung einer volljährigen Person zugelassen, welche ausdrücklich die Verantwortung für das Verhalten des Minderjährigen übernimmt. (O. 11/7/86 – Art. 30.2 und 31).

Diejenigen, die gegenüber der Firma Schulden aus früheren Dienstleistungen haben und deren Beträge nicht zu gegebener Zeit beglichen worden sind, werden nicht zugelassen.

Art. 3 Die Zulassung von Haustieren obliegt jedem einzelnen Campingplatz. Wenn Haustiere zugelassen sein sollten, sind die aufgestellten Sonderverordnungen diesbezüglich zu beachten, insbesondere jene, die Bezug auf mutmaßlich gefährliche Rassen nehmen. Sämtliche von Seiten der Regierung, als auch von Seiten des Gesundheitsamtes verlangten Papiere sind vorzuweisen und die Tiere müssen stets angebunden sein, wobei der Besitzer für den Schaden, der durch die Tiere verursacht werden könnte (L. 10/1999-30/07/99), haftet.

VILANOVA PARK: Wir erinnern Sie daran, dass die Haustiere in den Bungalows nicht erlaubt sind. Nach dem Gesetz von der katalanischer Regierung 10/1999 ,die  Hunde, die als  gefährlich katagolisiert  sind , sind nicht erlaubt.
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Art. 4 Der Campingplatzbenutzer hat sich und seine Begleiter auszuweisen, anhand von Papieren, die nach Ansicht der Campingplatzleitung hierzu geeignet sind. Ebenso hat er die für seine Registrierung erforderlichen Papiere zu unterschreiben (O. 11/7/86 – Art. 32).

Art. 5 Die gültige Preisliste ist öffentlich ausgehängt. Die angegeben Preise sind Tagessätze, wobei die Anzahl der Tagessätze der Anzahl der Übernachtungen entspricht. Der Zeltplatz ist bis 12 Uhr mittags zu räumen. Der Mindesttarif beträgt einen Tagessatz und im Fall, dass der Zeltplatz nach 12 Uhr verlassen wird, ist ein weiterer Tagessatz zu entrichten (O. 11/7/86 – Art. 28.2).

Art. 6 Das Auf- bzw. Abstellen von Zelten, Wohnwagen und übrigen Fahrzeugen hat innerhalb der Öffnungszeiten des Campingsplatzes und auf den zugewiesenen Plätzen zu erfolgen. Unter einem Zeltplatz bzw. einer Platzeinheit ist das für die Unterbringung eines Fahrzeuges und einer fahrbaren Unterkunft vorgesehene Stück Boden zu verstehen (O. 11/7/86 – Art. 7.1). Jeglicher Wechsel in der Plazierung oder der Parzelle muss vorher genehmigt werden.

Art. 7 Der Stromanschluss ist bei der Anmeldung zu beantragen. Der Benutzer hat über ein schlauchförmiges Feuchtraumkabel (1000 V) und einen Steckerstift mit Erdung zu verfügen. Der Anschluß darf nur von dem hierzu befugten Personal vorgenommen werden. Der Stromverbrauch darf unter keinen Umständen über die erlaubte Höchstleistung hinausgehen. Aus diesem Grunde ist sowohl der Anschluss von elektrischen Geräten, die zusammen die festgesetzte Leistung überschreiten, sowie eine diesem Zwecke dienende Manipulation der Installation strengstens untersagt.

Art. 8 Jegliche vom Campingplatz erbrachte Dienstleistung, die nicht von der gültigen Fremdenverkehrsregelung verlangt wird, erfolgt vollständig aus freiem Willen und kann von daher zu jeder Zeit ganz oder teilweise eingestellt werden.

Art. 9 Es wird nahegelegt, innerhalb des Campingplatzgeländes das Fahrzeug so wenig wie möglich zu benutzen und die Geschwindigkeit auf 10 km/h zu begrenzen. Das Benutzen von Fahrzeugen jeglicher Art, und insbesondere von Motorrädern, aus Sport, Vergnügen oder zum Betreiben von Fahrübungen ist verboten. Wer gegen diese Verordnung verstößt, wird für jeden von ihm verursachten Unfall haftpflichtig oder strafrechtlich verfolgt.

Art. 10 Personen, die auf dem Campingplatz nicht angemeldet sind, ist der Zutritt verboten. In Ausnahmefällen bekommt der Campingplatzbenutzer die Genehmigung erteilt, auf seine Verantwortung hin Angehörige und/oder Freunde während einer vorher vereinbarten Zeitspanne zu empfangen. Diese haben für die Dauer ihres Aufenthalts ein Dokument zu hinterlegen, das sie ausweist, sowie den festgelegten Besucherpreis zu entrichten. Die Besucher sind verpflichtet, sich an die Regelungen dieser internen Betriebsordnung zu halten. Die Besucher haben das Gelände vor der vereinbarten Zeit zu verlassen und dürfen ohne vorherige Ameldung unter keinen Umständen die Nacht auf dem Campingplatz verbringen.

Art. 11 Die Ruhezeiten sind von 24.00 h. bis 07.00 h. Uhr. Während der Ruhezeiten haben die Campingplatzbenutzer jegliche Art von Lärm, sowie laute Stimmen zu vermeiden. Die Tongeräte und die Beleuchtungen sind herunterzuschalten, damit sie die Nachbarn nicht belästigen. Das Benutzen von Fahrzeugen ist untersagt, außer es handelt sich um einen vorher gemeldeten Notfall.

Art. 12 Die Campingplatzbenutzer müssen:
a) Sich den Sonderverordnungen der Campingplatzleitung fügen, welche dazu dienen, die Ordnung und den korrekten Betrieb des Campingplatzes zu gewährleisten.
b) Die bestehenden Grünanlagen respektieren, Handlungen oder den Gebrauch von Gegenständen vermeiden, durch welche diesen Schaden zugefügt wird.
c) Ganz allgemein mit allen Einrichtungen achtsam umgehen, diese in gehöriger Form benutzen und in einem Zustand zurücklassen, so dass sie erneut benutzt werden können. Dies gilt auch für die Plätze, auf denen die Zelte aufgestellt sind. Es ist dafür zu sorgen, daß alle vorgenommenen Veränderungen des Bodens wieder beseitigt werden.
d) Die logischen Regeln des Zusammenlebens und der öffentlichen Ordnung beachten, und angesichts der besonderen Eigenheit des Zeltens besonders rücksichtsvoll vorgehen.
e) Ansteckende Krankheiten sind der Campingplatzleitung mitzuteilen.
f) Alle Abfälle in geschlossenen Tüten sammeln und diese in die hierfür vorgesehenen Mülltonnen werfen.
g) Die in Anspruch genommenen Dienstleistungen pünktlich zu den festgelegten Preisen und Bedingungen zahlen.
h) Am Ende der vereinbarten Aufenthaltszeit den Zeltplatz mit sämtlichen Gegenständen und Geräten verlassen.
i) Über einen eigenen Feuerlöscher verfügen.
j) Eine Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten abgeschlossen haben.
k) Über die entsprechenden Genehmigungen für Butangas bzw. Propangas verfügen.
l) Die geeigneten Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Sicherheit Ihres Eigentums und Ihrer Wertgegenstände zu gewährleisten.

Art. 13 Es ist verboten:
a) Die Ruhe der übrigen Campingplatzbewohner während der Ruhezeiten stören.
b) Spiele oder Sportarten betreiben, die für die anderen gefährlich oder störend sein können.
c) Auf dem Zeltplatz Feuer machen. Erlaubt ist nur der Gebrauch von kleinen Butangasherden oder einem Holzkohlegrill, wobei strengste Sicherheitsvorkehrungen zu treffen sind.
d) Nicht zugelassene Tiere mitführen.
e) Der Besitz von Waffen jeglicher Art oder von Gegenständen, die zu Unfällen führen können.
f) Abfälle außerhalb der hierfür vorgesehenen Mülltonnen liegen lassen.
g) Personen, die nicht auf dem Campingplatz untergebracht sind, ohne Genehmigung der Campingplatzleitung Zutritt verschaffen.
h) Das Aufhängen von Wäsche an nicht erlaubten Orten oder an Orten, wo es von den anderen Campingplatzbenutzern als störend empfunden werden kann.
i) Das Anbringen von Ein- und Umzäunungen, Sonnen- bzw. Zeltdächern und anderen Elementen, wenn keine Genehmigung dafür eingeholt worden ist.
j) Irgendwelche Handlungen vornehmen, die den Besitz, die Hygiene oder das Aussehen des Campingplatzes beschädigen bzw. diesem schaden können.

Art. 14 Es ist nicht erlaubt, Zelte oder Wohnwagen unbemannt zurückzulassen, außer wenn dies von der Campingplatzleitung ausdrücklich genehmigt worden ist.

Art. 15 Bei Nichtbezahlung oder Verlassen kann die Campingplatzleitung die Zeltgegenstände an einen Ort außerhalb des Zeltplatzes schaffen lassen, wo die auf dem Campingplatz gegebenen Sicherheitsbedingungen nicht bestehen, um die betreffende Parzelle zu räumen und frei zu machen.

Art. 16 Wenn nicht anders vereinbart, ist die Zahlung der aufgrund des Aufenthalts und der in Anspruch genommenen Dienstleistungen entstandenen Beträge bei Ablauf des Tagessatzes (12 Uhr mittags) fällig. Demzufolge kann der Campingplatzbenutzer jederzeit zur Bezahlung der fälligen Tagessätze aufgefordert werden. Unter besonderen Umständen, wenn die Campingplatzleitung dies für angebracht hält, kann die Bezahlung im voraus verlangt werden.

Art. 17 Der Campingplatzbenutzer, der in irgendeiner Hinsicht gegen diese interne Ordnung verstoßen sollte, wird dazu aufgefordert, den Campingplatz zu verlassen. Sollte er dieser Aufforderung nicht aus freiem Willen Folge leisten, wird er von dem hierzu amtlich befugten Geschäftsleiter verwiesen – falls erforderlich mit polizeilicher Unterstützung (O. 11/7/86 – Art. 30.2).

Art. 18 Die den Campingplatz betreibende Firma haftet weder für Diebstähle, noch für Entwendungen oder anderweitigen Schaden, denen der Campingplatzbenutzer oder dessen Sachen zum Opfer fallen können. Ebenfalls übernimmt die Firma keine Haftung für Brandschäden durch ein Feuer, das von dem Campingplatzbenutzer selbst oder durch dessen Eigentum ausgelöst worden ist, oder dessen Ursachen sich der Kontrolle der Firma entziehen, wie ein durch die Wetterlage verursachter Brand.

Art. 19 Indem der Gast die Anmeldung auf dem Campingplatz vornimmt, erklärt er, mit der vorliegenden internen Betriebsordnung, sowie mit allen weiteren Sonderverordnungen, auf die sich in Art. 1 zweiter Abschnitt bezogen wird, vertraut und einverstanden zu sein.

Berücksichtigen Sie bitte, dass dei Benutzung von bestimmten Diensten muss bezahlt werden.